Zum Verhältnis von Finanzkapital und Realwirtschaft

Besonders in Zeiten der Krise kann man eine besonders eigentümliche Errungenschaft der Klassengesellschaft betrachten: die Solidarisierung der Arbeiter mit „ihren“ Arbeitgebern, die sich ja immerhin produktiv betätigen, gegenüber den vermeintlich unehrlichen Bankern, die nur an der Börse zocken und dabei eventuell noch die eine oder andere Spekulationsblase erzeugen . Gegen solche fehlerhaften Gegenüberstellungen fällt den meisten Linken nur noch ein dies als antisemitisch – zumindest von der Struktur her! – zu kennzeichnen. Da das Markieren eines Gedankens mit dem Fehlen einer gewünschten Gesinnung in keinster Weise seine Fehler aufdeckt soll dies im folgenden getan werden.

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(Anti-)Klassismus und (Anti-)Kapitalismus

Ich hab heute festgestellt, dass 140 Zeichen auf Twitter nicht reichen um meine Gedanken zu Klassismus darzulegen. Das Wort ist mir schon öfter über den Weg gelaufen und neulich hab ich diesen Artikel gelesen. (Da wird auch gut erklärt, was Klassismus ausdrücken soll.)

Aus einem Tweet von mir entsponn sich dann ein Gespräch, dass ich wahrscheinlich nicht fähig war in 140 Zeichen über das Internet adequat zu führen. Deshalb werde ich meine Gedanken zu dem Thema in einem Blogpost zusammenfassen.

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